Montag, 8. März 2010

"Brunch" bei Livemusik

"Bekanntlicherweise" zählt meine Wenigkeit ja nicht wirklich zu den Frühaufstehern - obwohl ich mich doch rühmen kann, den Vormittag nun doch für ein paar Stündchen mitzubekommen.

Die Nacht ist einfach viel zu wertvoll um zu Schlafen und die frühen Stunden gebe ich normalerweise gerne an unverständliche Morgenmenschen ab. Zumindest war das bis vor nicht allzu langer Zeit so...

In meinen sechsundzwanzig Jahren (sind's jetzt noch zumindest) konnte mich nichts wirklich dazu bewegen, aus meinem lauschig warmen kuscheligen Bett zu steigen - mein Körper wollte einfach nicht mitspielen, da hatte meiner Eins gar kein Mitspracherecht.

Doch nun habe ich die köstliche und angenehme Welt des, gar Stunden andauernden, Extrem-Frühstücking in diversen gemütlich kleinen Café in Wien entdeckt.

Ob man jetzt im Café Berg die Frühstücksplatte für Zwei selbst in 2 1/2 Stunden nicht zu Zweit packt und die unheimlich leckere Marmelade in der Handtasche verschwinden lässt, kurzfristig im Café Landtmann so richtig schön mit einer Wiener Kirschtorte die Kalorientabelle zum Explodieren bringt (egal... man gönnt sich ja sonst nix) oder - mein totaler Favorit - im Gasthaus Zattl die Seele bei chilliger Live-Jazzmusik am Sonntag von 12 - 15.00 Uhr auf "Frühschoppen"-Basis mit einem (oder mehreren) Gläschen Wein baumeln lässt... noch nie bin ich am Montag entspannter in die Arbeit gefahren.

Ich kann's wirklich nur jedem empfehlen, der sich am Wochenende mal die Zeit nehmen will und Lust auf Schlemmen, Genießen (und bei Frauen natürlich Tratschen) hat.

Samstag, 13. Februar 2010

Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst sowieso nicht lebend aus...

... war und ist immer mein Lieblingsspruch. Überhaupt in letzter Zeit lebe ich wieder mehr nach meinem Motto.

Es gibt soviel was man unternehmen kann - ein Couchpotato kann man im nächsten Leben immer noch werden ;).

Natürlich ist es daheim am Schönsten, überhaupt am Lieblingsplatz vor dem Fernseher mit einer göttlichen Schoki oder/und einer knusprig guten Packung Chips mit einem festen "Hauch" Paprikageschmack (für Individualisten meinetwegen auch mit "African Style"-Würze), aber mehr als einmal in der Woche hält es meine Wenigkeit nicht mehr aus... oder ich müsste ca. jedes Wochenende meine Wände neu streichen - und dafür fehlt mir einfach die Zeit, das Geld und die Geduld.

Als ehemaliger Extrem-Couchpotato-Anhänger spreche ich aus Erfahrung! Keine sich dahinziehende Serien, Fünfstundenfilme oder wie Unkraut sprießende Castingshows sind spannender bzw. lustiger als selbst den ganzen Blödsinn selbst zu erleben!

Also erhebt eure Astralkörper und stürzt euch ins (Un)glück ;).

Samstag, 28. November 2009

UNWG Bazaar, ich komme!

Mittlerweile ist es schon so eine Art Tradition geworden, dass wir jedes Jahr zum UNWG-Bazaar im Austria Center rüberschlendern. Bei der Veranstaltung repräsentiert sich ziemlich die ganze Welt, kurz, jeder Stand gehört einem andern Land.

So kann man gemütlich eine kleine Vorspeise aus Norwegen kosten, Paella aus Spanien genießen, wagemutig undefinierbares aber doch Essbares aus China testen und zwanzig Schritte weiter einen guten Wein aus Brasilien schlürfen.

Aber damit nicht genug, wenn im Untergeschoß die kulinarischen Genüsse vor sich hin köcheln, kann frau sich im Erdgeschoss durch alle Länder "durchshoppen". Alle möglichen Souveniers, Schmuckstücke und tradidionelle Gewänder warten dort nur auf einen neuen Besitzer. Schwierig... dass man das alles an nur einem Tag im Jahr unterbringen kann, erfordert frühes aufstehen und festes Schuhwerk.

Als krönenden Abschluss gibts sogar noch eine Tombola mit richtig guten Preisen. Angefangen vom Wellnessurlaub bis Gutscheinen für diverse Veranstaltungen und Sachgegenstände ist alles dabei.

Meiner einer hatte vor zwei Jahren sogar das Glück und gewann einen traumhaften Brunch im Intercontinental... Nochmal schlemmen bis zum Umfallen... ein Traum.

=> Infos zum UNWG-Bazaar

Donnerstag, 17. September 2009

Eine Wohnung, zwei Frauen & unzählige Möbelhäuser...

... was ergibt das? Genau, tagelange Diskussionen, verzweifelte Verkäufer, die sich leise wieder verdrücken, neugierige Schaulustige, eine viel zu große Auswahl und - das Schlimmste an dem Szenario - zwei unterschiedliche Meinungen.

Ich gebe zu, meine Wenigkeit liebt Ikea, Lutz, Kika & CO heiß und innig, langsam aber sicher beschleicht mich das Gefühl, dass diverse Möbelhäuser mit Therapeuten einen geheimen Pakt geschlossen haben, um die Kundschaft - vorzugsweise natürlich das "schwache" Geschlecht - in beiden Geschäftsbranchen zu vergrößern.

Eine Frau allein kann keine Wohnung einrichten, soviel ist klar. Man BRAUCHT immer eine zweite Meinung, im Grunde eine Ja-Sagerin und/oder ein gutes Gewissen, um den Geldbeutel zumindest im Augenwinkel zu behalten - eben Jemanden, dem du am Ende die Schuld am Falschkauf geben oder die Beglückwünschung deiner genialen Einkaufstaktik im Zickzackformat abholen kannst.

Dass der Partner/Freund/Ehegatte/Lebensabschnittsgefährte oder wie immer man auch den Typ im Bett neben einen betiteln mag, dafür so gut wie überhaupt keine Ausdauer und Geduld dafür aufbringen kann oder möchte ist ebenso offensichtlich. Außerdem hätte frau neben den eigentlichen Design-Entscheidungen auch noch die Bürde zu tragen, ihrem Liebsten den Unterschied zwischen Birke und Nussbaum für ein freundliches Wohnzimmer zu erklären. Das wäre für beide Parteien schlichtweg viel zu nervenaufreibend.

Offensichtlich muss dann zweifelsohne die beste Freundin herhalten. Beste Freundin deswegen, weil sie - neben Fluglotsen, Gehirnchirurgen und Astronauten - den schwierigsten Job zu erfüllen hat:

Sie muss ...

  • die Maße der Wohnung im Kopf haben,
  • die neue Adresse für die Lieferung wissen (bei den fantasievollen Straßennamen heutzutage und der Vergesslichkeit der Freundin/Einkäuferin),
  • den Geschmack der Freundin annehmen, ob sie will oder nicht,
  • den Geschmack der Freundin unbemerkt so bearbeiten, dass die Möbel auch in die Wohnung passen,
  • die Geduld haben dem Verkäufer bzw. kurzfristigen Mitshoppern nicht an die Gurgel zu gehen, wenn diese das eben mühevolle ausgeredete Riesending im Wert eines Kleinwagens wieder schmackhaft machen wollen,
  • Überredungskunst verfügen, damit der Lieferservice doch früher den Einkauf bringen kann,
  • viel Zeit haben, also für mindestens drei Tage Urlaub nehmen.

Nachdem ich kürzlich in den Genuss der Begleiteinkaufsberaterin kam, biete ich folgende grundsätzliche Tipps an:

  • "Sofort Benötigtes" bei IKEA
    Geht nicht über Los oder bucht die Zustellung (außer ihr möchtet ein Date mit dem DHL-Lieferantentyp), sondern besorgt euch einen sofort verfügbaren Kleinbus.
  • Qualitativ hochwertiges Kleinzeugs bei Ludwig
    Lampen, Spiegel usw. gibt es oft "zum halben Preis", somit ist die gute Qualität, das nicht IKEA-Design und die nicht vorhandene Wartezeit an den Kassen eine Wohltat und tut dem Börsel nicht so weh.
  • Qualitativ hochwertiges Großzeugs bei Leiner, Lutz oder Kika
    Ok, die Lieferzeit ist die Hölle. Fragen vom Verkäufer, wie "Warum haben Sie denn nicht schon früher bestellt?" muss man schlucken. Wie soll er auch wissen, dass man so gut wie IMMER die wirklich genauen Wohnungsmaße erst bei Schlüsselübergabe hat... Dennoch kommt frau einfach nicht drum rum.
  • Dekokram bei Mömax
    Auch wenn ich Mömax nicht für Möbel empfehlen kann, so lässt er jedes Frauenherz mit Sinn für Accessoires höher schlagen. Die Auswahl fängt bei Kleiderbügel, orginellen Bilderahmen und wahnsinnig abstrakte Vasen (in die eigentlich sowieso keine Blumen mehr passen) an und endet eventuell bei Retrouhren, Duftkerzen und in allen Farben schimmernden Dekosteinchen für die Pseudovasen.
  • Nix bei Möbelix

Auch wenn sich jetzt vielleicht für die beste Freundinnen sieben Mal überlegen, diese Mission auf sich zu nehmen, denkt immer daran: Es kommt die Zeit, wo frau selbst mal wieder umzieht...


PS: Gerade eben entdeckt und unheimlich passend... -> Video <-

Dienstag, 15. September 2009

Innocent Texte sind soo originell...

... dass ich ab und an jetzt einfach ein paar posten werde. So zwischendurch, zum drüberstreuen:

"Familie. Die Menschen, für die Du Dich ein wenig schämst. Die Menschen, die Dir Flecken mit Spucke aus dem Gesicht wischen. Die Menschen mit denen Du Dich ums Fernsehprogramm gestritten hast.

Es sind die Menschen, für die Du Benehmen am Tisch zeigen musst und die Dir den Kopf tätscheln, um Dein Wachstum zu kommentieren. Und niemand diskutiert Dein Gewicht so sehr wie - genau - Deine Familie."


Sobald die Rashinashi wieder so einen Gesundheitsdrink mit hohem C & Unterhaltungswert mitbringt, werde ich ihr wieder das "Flascherl" klauen ;).

Mittwoch, 26. August 2009

Filmquiz, die Dritte

Muchos gracias, Martin. Sooo schnell hätte ich die Antwort nun doch nicht erwartet, aber wenns "DER Klassiker schlechthin" ist, dann schäme ich mich natürlich zutiefst und biete dafür ein anderes Bildchen an.

Sollte das auch ein Klassiker sein, so werde ich mich zukünftig wirklich mehr vor den Flimmerkasten setzen und meine Bildungslücken auffüllen müssen.

Das Filmquiz geht weiter...

Nachdem ihr mir so nett bei meinem ersten zum-wahnsinnig-werden Bild geholfen habt, und (vor allem über Facebook) so orignelle Antworten gekommen sind, versuch ichs gleich mit noch einem "ich komm nicht drauf... es lässt mich nicht schlafen... zum narrisch werden" Filmausschnitt daher.

Wäre super, wenn ein viel "fernsehschauendes" (ist das überhaupt ein Wort?) Genie mir da weiterhelfen könnte ;).


Mittwoch, 19. August 2009

Filmbild, das Konny in den Wahnsinn treibt...

Kann mich bitte jemand von diesem Bild erlösen und mir sagen, welcher Film das sein könnte? Ich werde noch verrückt...

Montag, 17. August 2009

Klettern bis zum Umfallen

Vor einiger Zeit hat sich (spät, aber doch) mein Bewegungsdrang in Gang gesetzt und nun kann ich von diversen Kletterparks nicht genug bekommen... vom Biken mal abgesehen.

Letzten Samstag waren wir nun endlich im größten Abenteuerpark Österreichs. Die Anfahrt inklusive diversen Zwischenstopps war mit vier Stunden zwar etwas "oarg" (Frauen brauchen nun mal Kaffee-, Rauch- und stille Örtchenpausen), aber es hat sich definitiv ausgezahlt.


Selbstverständlich bildeten wir wieder eine geniale Partie. Der "hoarte Kern" - bestehend aus Rasha und meinen Lieblingsrubiks - wurde mit einem mittlerweile ebenfalls regelmäßig teilnehmenden Mitglied namens Matthias perfekt abgerundet.

Zwar vermisste meiner Einer ihren "Ehemann" Martin und "Kletterpark-Tippgeber-und-schwarzer-Parcour-Partner" Rene, aber es besteht sowieso kein Zweifel, dass sich der Ausflug nach Gröbming wiederholen wird ;).

Witzigerweise war dieser Trip die erste größere Expetition für die liebe kleine Sophie und justament lag Liezen, somit auch das Autohaus Danis, doch direkt auf unserer Route.

Mit 20 Euro für einen ganztägigen Aufenthalt im Kletterpark kann ich die Anlage wirklich jedem empfehlen, der sich mutwillig von einer mehr als zehn Meter hohen Plattform stürzen, etliche schicke blaue Flecken und einen herzhaften Muskelkater am Tag danach in Kauf nehmen möchte... herrlich ;).

Am Besten fand ich aber den Einsatz der beiden Herren, die mich beim schwersten Parcour freundlicherweise begleiteten. Gut, dass Überredungskünste mit u.a. "gratis Bier" immer noch funktionieren...

Weitere empfehlenswerte Kletterparks:

Donnerstag, 6. August 2009

Männer werden wieder originell...

Es ist soweit... Es gibt wieder eine Generation an Männer, die wissen, wie man eine Frau auf witzige, originelle aber nicht aufdringliche Weise beeindrucken kann... Ich bin stolz auf euch ;)

Dienstag, 28. Juli 2009

Odyssee - Auf der Suche nach Sophie (4)

Alle Guten Dinge sind ... äh .... vier ;)

Auto, Auto - ich will mein Auto...

Selbstverständlich konnte es meine Freundin gar nicht mehr erwarten bis der türkische Autohändler mit perfekt steirischem Dialekt uns das OK für die Abholung gab.

Ein kurzer, eleganter Anruf beim "Paten" und die Versicherung konnte genauso erfolgreich "abgehakt" werden.

Bereits am nächsten Tag hielt Rasha ihre ersten eigenen Kennzeichen in der Hand und umsorgte bzw. verhätschelte sie liebevoll. Was für ein Anblick ... als ob sie Zwillinge bekommen hätte...

Genau eine Woche nach unserem ersten Ausflug in die Steiermark nahmen wir uns diesmal den ganzen Tag kurzfristig frei (einen herzliches Dankeschön an unseren verständisvollen Chef), um das kleine Sopherl sanft an ihre neue Umgebung einzugewöhnen.

Um 8.45 Uhr (welch grausame Zeit für einen freien Tag) sollte das gemeinsame Frühstück im frischen Wind, mit kleinen Spatzen auf der Donaucityplattform stattfinden - zum Aufwachen und Pläne schmieden. Beinahe hätte meine Wenigkeit ihren Augen nicht getraut, als ich doch tatsächlich eine hellwache, nervös hin und her laufende Rasha überpünktlich beim Ströck vorfand. "Hoffentlich hebt sie mir heute nicht auf Wolke 7 ab und kommt nicht mehr runter... der Wind dafür würd ja schon passen," dachte ich nur grinsend.

Die geplante Abfahrt um 09:30 Uhr konnte klarerweise nicht eingehalten werden ... Unfassbar bei zwei Frauen, aber die A23 sah uns bereits kurz nach 9 nur mehr von hinten - gut, vielleicht ... eventuell ... möglicherweise ... war es denkbar, dass es meiner Einer auch nicht mehr erwarten konnte.

Knappe 2 1/2 Stunden später folgte die mittlerweile tradionelle Rast in Kammern mit der tollen Rutsche (die ich nicht ausprobieren durfte...), dem guten Kaffee (der unsicher an uns zwei Duracell-Haserl ausgehändigt wurde...) und dem vorsorglichen Anruf, ob es eh in Ordnung ginge, wenn die Übergabe eine Stunde vorverlegt wurde. ("Ja, wir hocken schon wieder in Kammern...")

Kaum angekommen, stürzte sich der Lockenschopf auch schon wieder auf Sophie, welche sie freudig mit dem Schild "Bin schon verkauft" begrüßte.

Während Rasha beinahe fünf Zentimeter über den Boden dem Verkäufer hinterher schwebte und eine wirklich erschöpfend gründliche Einweisung ("Es fehlte nur mehr, dass er mir zeigt wo das Lenkrad ist, hihi") genoß, schlürfte meiner Eins - genau, richtig - einen Kaffee mit zwei Herren.

Gekonnt schaltete ich in den Multitaskingmodus, der mir sowohl das Fachsimpeln mit den Beiden (schätzungsweise Freunde des Händlers) über Auto & CO als auch das Fotografieren meiner neuerdings zwei Mädls ermöglichte.

Keine zwanzig Minuten später verstaute Rasha das zwischendurch ausgehandelte Erste-Hilfe-Set inklusive Warnweste in schicker Designverpackung (hihi, sie kann's ja doch), während sich meiner Eins plötzlich in einer fast fertigen Partyplanung in Wien mit zwei Steirern wiederfand und die Visitenkarte in die Hand gedrückt bekam... Mein Multitaskingmodus hat anscheinend denselben Hersteller wie MAP24 ...

Schnell noch ein nettes Foto für die Firmenhomepage geschossen und die Bundesstraße gehört uns ... aber erst nachdem das kleine Problemchen mit der Lenkradsperre gelöst worden ist ... tja, Nervosität lässt grüßen.

Drei Kilometer später folgte der erste Stopp: erstes Synchron-Tanken, Sophie mit einer Vignette verzieren und Fotos schießen ...

Zwölf Kilometer später wurde mir per Handy zerknirscht mitgeteilt, dass es sich mit halboffener Beifahrertür schlecht fahren ließe...

Der dritte Halt wurde natürlich in unserem liebgewonnen Kammern mit einem überaus reichhaltigen Mittagessen samt Rieseneis, aber ohne Kaffee (sonst wäre ICH diesmal davongeflogen) und fleißigem "Fotos vom Audihihi machen" zelebriert.

Mit vollem Bauch - und ungefähr 50 neuen Fotos später - richteten wir uns nun doch auf die längere Fahrt ein. Größtes Problem bei zwei Fahrzeugen und zwei weiblichen Wesen: die Kommunikationsbarriere für mindestens zwei Stunden ... für Frauen definitiv ein U-n-d-i-n-g.

Aber - selbst das Hindernis konnte durch voll aufgeladene Handys mit trendigen Headsets im Dauereinsatz spielend überwunden werden. Es lebe die Technik!

Durch besagte Standleitung konnte somit auch folgende Unterredung theoretisch von der CIA aufgezeichnet worden sein:

- (im unschuldigsten Ton) "Konny... gell, wenn bei mir am Display der Kofferraum angezeigt wird, dann heißt das, er ist nicht ganz geschlossen, oder?!"
- (leicht verschmitzt) "Ok, bei der nächsten Möglichkeit bleiben wir stehn..."

Keine zwei Minuten später...

- "He da hinten, zeig mal was deine Sophie draufhat..."
- "Ich kann niiicht, sonst geht mir der Kofferraum auf und meine schönen Winterreifen gehen flöten..."
- "Oh... aso ja, stehen bleiben..." (Ich hab eben doch was von Dori)

Nach guten zwei Stunden und ca. 260 während der Fahrt geschossenen Fotos einschließlich eines Videos erreichten Sophie, Rasha, Luca und ich dann doch noch geschlossen unsere schöne Landeshauptstadt.

Mit letztem Rest an Akku beorderte der Lockenschopf unsere Lieblingsrubiks ins "Fabelhaft" für Auto schauen, anstoßen und Fotos machen - eh koar (Lieben Dank an Petra & Harald fürs extra doppelt durch die Stadt gondeln).

Zum Schluss entließen wir unser nun endlich motorisiertes Mädl, damit sie ihr Prachtstück zur Endabsegnung ihrer Familie präsentieren konnte.

Zusatz:
Als keines Einweihungsgeschenk brannte meiner Einer während Rashas Familienaufenthalts einen "Rasha & Sophie"-Soundtrack und die 362 Fotos. Um die Habbys nicht zu stören platzierte ich die 2 CDs dezent auf dem linken Vorderreifen des gelben Audis und informierte meine Freundin per SMS.

In derselben Nacht kam dann der Rückruf.

-"Kooonny, ich hab meinen Besuch nach Hause geführt."
-"Freut mich..."
-"Glaub ich nicht, ich hab nämlich deine SMS erst danach gelesen..."

Montag, 27. Juli 2009

Odyssee - Auf der Suche nach Sophie (3)

... na gut, kommen wir zum Fast-Finale :P...

Wer suchet, der findet!

Nachdem meine (Büro)-Ehefrau ihre Regeln gelockert hatte und nicht mehr nur vorzugsweise nach roten, sondern nun auch nach gelben Colorstorms die Augen offen hielt, fiel ihr nach der 364. Googlesuche doch glatt ein Schätzchen in der Steiermark (in dem Bundesland waren wir noch nicht) bei einem kleinen Autohaus namens Danis auf.

Die Daten hörten sich schon mal gut an: Diesel, 2005er Baujahr, erst ein Vorbesitzer, garagengepflegt... fast zu gut um wahr zu sein, dachten wir geläuterten Mädls.

Während die Anfrage bei "Grip" und Audi noch lief, wagte der Lockenschopf einen Anruf und vereinbarte immer noch skeptisch einen Termin mit dem Verkäufer - nach so vielen Pleiten konnte meine Wenigkeit ihre Zweifel gut verstehen. Der Autohausbesitzer war einfach nur überrascht, dass zwei Mädls extra aus Wien kommen wollen, um nur ein Auto zu sehen...

Wo geht's hier bitte nach Liezen?!

Wenn mir noch einmal jemand nahelegen will, sich doch ein Navi zuzulegen, werde ich ihn genüßlich vierteilen, würgen, hängen ... und anschließend fragen wo bitte Liezen liegt.

Normalerweise ist mein Orientierungssinn legendär, und versagt nie - ok, so gut wie nie. Irregeführt vom ausgedruckten MAP24-Routenplan (eine ungefähre Richtung braucht frau natürlich schon) und einem viel zu interessanten Stau in der Gegenrichtung führte uns der Weg auf der A9 von St. Michael bis Terglwang.

Irgendwann entstand dann folgender Dialog:
- "Wie lang sollen wir nochmal auf der A9 bleiben?"
- "Äh, so um die 5 Kilometer".
- "Mmmh, war der Stau nicht allein schon mindestens sechs Kilometer lang?"
- "Räusper, möglich..."

Wir Blitzkneißer dachten natürlich, durch die Ablenkung durch besagten Staus (mit der Aussage "Sch..., da müssen wir dann wieder zurück"), hätten wir die Ausfahrt verpasst.

Komisch, eine Ausfahrt zu spät gesehen... das ist mir schon des Öfteren passiert (manchmal ist die Unterhaltung doch wichtiger, als der Weg), aber eine komplett zu verschwitzen?!

Mit Ehrfurcht an den lahmen Stau denkend, kamen wir auf die glorreiche Idee, die Strecke auf der parallel verlaufenden Bundesstraße zurückzufahren, wobei wir uns immer noch nicht erinnern konnten, wie viele Kilometer wir nun wirklich "falsch" gefahren waren.

Woher wir wussten, dass es eine parallel verlaufende Bundesstraße gibt? Hallooo, ich sagte doch, ich habe einen guten Orientierungssinn...

Kaum war unser Eins mit dem "Beglückwünschen" für die gandiose "stauausweich" Idee fertig, standen wir auch schon... diese blöde Eingebung hatten allen Anschein nach nicht nur wir. Ok, wir haben dadurch eine nette Wiese mit Schmetterlingen und eindeutige Landluft mit "Muhkuhli-Essenz" schnuppern dürfen, aber es musste halt nicht unbedingt sein.

Zurück in St. Michael kam der zweite Anlauf - rauf auf die A9 und Ausschau halten nach "Liezen". Wieder bewunderten wir den Stau auf der gegenüberliegenden Seite, verfolgten aber diesmal die Exits mit dem anderen Auge... kein Liezen ... verdammt(!).

Entnervt wurde das Autohaus angerufen, sollten wir wirklich unsere Allerwertesten umsonst platt gesessen haben? Es war 5 min vor deren Feierabend und noch lang kein Liezen in Sicht.

"In Kammern seids. Jo, fahrts hold die A9 weida, noch zwa Tunnln foahrts dann links owe..."

Wie bitte, wir sollten von der Autobahn LINKS abfahren?!?

Wirklich, nach 43 Kilometer (sch... MAP24!!!) führte eine Abzweigung links nach Liezen... Hurra, wir waren gar nicht falsch unterwegs... wir waren nur zu ungeduldig ... blödes MAP24(!)

"Jo, der passt perfekt zu der Frau"

Finally, wir kamen doch noch am selben Tag in Liezen beim Autohaus Danis an. Rasha erblickte das Gefährt und war verzaubert. Gleich nach betreten der Hallen hörten wir: "De kumman sicha wegan Audi - der passt perfekt zu der Frau" (Zwei Exoten haben sich gefunden).

Nach einer kurzen Spritztour (natürlich wieder auf unseren leidgeprüften Hinterteilen), etlichen Rundgängen um den Wagen mit diversen "Drücktests" und kompletter Überprüfung des Innenetats durch zügelloses Herumkriechen stand schon bald der Entschluss fest... Hier steht Rashas neuer Audi A2 Colorstorm im leuchtenden Imolagelb... es lebe die Steiermark!!

Ein kurzer Segen vom Autoprofi Harald wurde per Handy eingeholt und schon unterschrieb der Lockenschopf zitternd und immer noch ungläubig jetzt auch "Einen mit vier Ringen" zu besitzen den Vertrag.

Keine Sorge, ohne vorheriges Handeln lief natürlich nichts... Meiner Eins übernahm den Part - Rasha hatte definitiv nur mehr Augen für ihren gelben Traum.

Mit 450,-- Euro weniger, gratis Service und Winterreifen gab ich mich schlussendich zufrieden - mehr Handeln war bei dem verklärten Blick meiner Freundin nicht möglich ;).

Den Typenschein in der gewohnt riesen Rasha-Handtasche verstaut gings nach einem feierlichen Abendessen im "Schnuderl" beglückt zurück nach Wien... diesmal war ja der Weg bekannt *grummel*

FORTSETZUNG FOLGT (gut, es fehlt noch die Abholung selbst...)

Sonntag, 26. Juli 2009

Odyssee - Auf der Suche nach Sophie (2)

Ok, endlich ausgeschlafen und das MTB-Training hinter sich gebracht, gehts nun endlich weiter... wo war ich stehn geblieben?

Aja, unser Lockenkopf verliebte sich also unsterblich in das Schmuckstück. Natürlich wusste sie (und ich) damals noch nicht, dass genau dieses Wägelchen seit 2005 keine Geschwister mehr bekommen hat.

Und mal ehrlich, wie oft siehst du einen Audi A2 colorstorm - dazu war nur rot oder gelb erlaubt... so öde Farben, wie silber (entschuldige Luca), schwarz, blau oder weiß kommen natürlich nicht in Frage; und wäre dann sowieso kein "echter Colorstorm".

Leider ist der Besitzer nicht aufgetaucht und 's Rashalein hatte nicht einmal die Gelegenheit ihm den kleinen Flitzer abzuluchsen.

Das war der Startschuss für die offizielle Suche nach DEM Auto. Genau, und HIER holte uns die Gewissheit ein... einen 1er Golf Cabrio mit Monstertruck Reifen war leichter zu finden... Die Fahnung führte uns wortwörtlich von der Weltstadt Stockerau (ja, auch hier gibt es Fahrzeuge mit vier Reifen) bis nach Bayern, doch entweder stimmte der Preis nicht (10.400 Euro plus Nova, weil Deutschland, ist doch ein bisschen viel verlangt für ein fünf Jahre altes Auto)oder der Verkäufer war ein Idiot (manche Leute sollten wirklich den Beruf wechseln)...

Vom Händler bis zum Privatverkauf, alle potentielle Kandidaten wurden ausgeforscht. Es ging sogar soweit, dass der Wirt den Leidensweg der Sendung "Grip" und Audi selbst berichtete.

Niedergeschlagen wurde sogar schon überlegt, einen Suzuki Swift oder neuen Skoda Fabia im speziellen Design zu nehmen. Meiner Einer, vor allem aber Rasha, entwickelten uns zu Kleinwagenprofis und diskutierten während unseren Touren durch die Stadt über diverse Vor- und Nachteile vor uns parkender Autos. So manche Herren waren über unser "männliches" Wissen verblüfft, konnten aber trotz des Männerthemas nicht nachvollziehen, wie man so von einem Auto besessen sein konnte.

Das ist freilich leicht zu erklären: Für Rasha war es ihr erstes eigenes Fortbewegungsmittel. Als leidenschaftliche Öffi-Fahrerin blieb ihr Wunsch nach einem Spritfresser lange aus, aber die Faszination dieses speziellen Autos änderte es im Handumdrehen.

Meine Begründung ist ebenfalls für alle die mich kennen offensichtlich:

  1. Als Landei (ok, ich bin halt eins) ist es sowieso unvorstellbar KEIN eigenes Auto zu besitzen. Natürlich schlug mein Herz gleich höher, als ich hörte, meine beste Freundin wolle nun eins haben.
  2. Wäre es ein "normaler" Wagen gewesen, wäre die Herausforderung nicht gegeben, und gerade das war/ist sooo interessant.
  3. Wollte ich Rasha unbedingt das Auto gönnen, das sie sich wünscht - was wäre ich sonst für eine Freundin?!

FORTSETZUNG FOLGT (das Wetter ist zu schön... eine Runde mit dem Bike geht sich noch aus)


Freitag, 24. Juli 2009

Odyssee - Auf der Suche nach Sophie

... oder "Auf der Jagd nach dem grü..elben Diamanten".

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit...

Anfang des schönes Jahres 2009 verliebte sich ein dunkler Lockenschopf unsterblich in ein exotisches, spritsparendes, aber vor allem hübsches Ding.

Es hatte vier schwarze Reifen, vier imolagelbe Seiten und vier silbern in der Sonne glänzende Ringe. Seine Spezies gehörte dem Stamm der Audis an, wobei es nicht die übliche Figur hatte. Auch sein Allerwertester zierte nicht, wie meist, neben dem "A" einen sportlichen 3er, einen flotten 4er oder gar einen starken 6er - nein, es präsentierte wunderlicherweise einen eleganten 2er.

Schweigsam stand es am Schwarzenbergplatz und lugte verstohlen immer wieder zu dem Mädchen, das von allen nur liebevoll "Rasha" gerufen wird.

Beide waren sich sofort einig, es war Liebe auf den ersten Blick - nur wusste der Besitzer noch nichts davon...

Aber - wie soll es auch anders sein - die Geschichte endet hier nicht mit einem "und sie lebten glücklich... bla bla bla"... Natürlich endet sie hier noch nicht so - was wäre das für eine Story?!


FORTSETZUNG FOLGT... (ich muss jetzt endlich schlafen)

Mittwoch, 22. Juli 2009

Eddie & Crash - die heimlichen Stars



Vor Kurzem hab ich "Ice Age - Die Dinosauierer sind los" gesehen - echt empfehlenswert, überhaupt im 3D. Natürlich waren auch (neben dem grandiosen Sid) meine Favoriten Eddie und Chrash dabei, die einen neuen "Meister" gefunden haben wollen...

Hier sind zwar Auszüge aus dem zweiten Teil, aber jedesmal wenn ich dieses Video sehe, muss ich an zwei gewisse Herren denken, die genauso nur Blödsinn im Kopf haben ;):

http://www.youtube.com/watch?v=9WJ6mwmT55E

Montag, 20. Juli 2009

Wie man sich einen Hexenschuss durch einfaches Niesen holt...

Es ist unglaublich, was so alles in einem Büro passieren kann... Nichts ahnend und brav über der Arbeit grübelnd werkelt man so vor sich hin - bis ein komplett unspektakulärer Nieser 's arme Konnylein vollends lahmlegt.

Erfreulicherweise ist das Telefon nicht weit entfernt, sonst wäre meine Wenigkeit noch ein paar Stündchen hilf- und regungslos so auf dem Boden rumgekugelt.

Aber selbst die nette Kollegin, die mir freundlicherweise zu Hilfe kam, hatte nach der Verständigung des Notrufs nichts Besseres zu tun, als von der unbeweglichen Schildkröte ein paar nette Fotos per Handy zu schießen.

Selbst als gleich drei Sanitäter inklusive Notärztin das Haus stürmten fotografierte besagte Freundin munter weiter... aber naja, ich hätte wohl auch nicht anders gehandelt ;).


Tja, aus meiner Radltour an diesem Tag wurde leider nichts. Nach der morphiumähnlichen Infusion war ich ziemlich lustig drauf, zum Auto, Roller oder Rad fahren jedoch nicht mehr fähig.

Allmählich habe ich den Verdacht, dass mein Moped heute früh absichtlich nicht angesprungen ist, weil es keine Lust hatte, die Nacht im Freien zu verbringen... vielleicht lags aber auch am fehlenden Benzin.

Montag, 13. Juli 2009

Dos and don'ts beim Bowlen

Immer wieder mal zieht es uns in gewisse Hallen, wo im Grunde nur eine ungefähr zwei Tonnen Kugel auf einen ca. 3 Kilometer langen Weg ins Nirvana zu zehn unschuldigen Holzmännchen geschickt wird, welche, wenn möglich natürlich alle, brutalst aus dem Weg geräumt werden, sodass das Geschoss im Endeffekt mit lautem Karacho untertauchen kann.

Natürlich muss/darf sich aber die beschriebene Waffe nicht ausruhen, sondern wird sogleich wieder unter- oder überirdisch zu der spielsüchtige Meute zurückkatapultiert.

Klingt barbarisch? Ist aber eigentlich nur Bowlen...

Meiner Eins hat mittlerweile schon einige Erfahrung bei dieser Art von Zeitvertreib gesammelt und möchte gerne speziell den Damen in der großen weiten Welt ein paar Tipps geben, um eine gute Figur abzugeben:


  1. Je höher die Zahl auf der Kugel, desto mehr Pins haust du weg:

    Solltest du dich je fragen, warum diese uminösen Nummern auf den Wurfgeschossen stehen - es zeigt die Zahl an Pins an, die du exekutieren möchtest.

    Warum es aber 14er Munition, aber nur zehn Ziele gibt, ist schnell erlärt - man kann einfach die Pins auf der rechten (oder linken, für Linkshänder) Bahn hinzuaddieren.

    Lass dir nicht einreden, die Nummern hätten etwas mit dem Gewicht der Kugel zu tun, selbstverständlich ist das pure Einbildung. Solche Menschen wollen nur selbst die Punkte einstreichen.
  2. Die drei Löcher sind deine Feinde:

    Man sagt zwar immer "alle guten Dinge sind drei", aber diese Scheinfreunde arbeiten eindeutig gegen dich - oder hast du jemals eine Kugel mit passenden Öffnungen für deine tadellosen Finger gefunden?!

    Neidlos muss ich zugeben, dass sie sehr gefinkelt und taktisch vorgehen. Die Einen sind viel zu klein, sodass es schön "blobbt", sobald du loslässt und die Kugel sich höchst ungraziös im hohen Bogen auf die Seitenbahn verabschiedet.

    Die Anderen bieten dafür viel Stauraum, haben aber die Absicht sich bereits beim Schwung ausholen aus dem Staub zu machen, um mit der Menschenmenge hinter dir ein Schwätzchen abzuhalten.

  3. Die Bowlingschuhe sind keine verkorkste Accessoires:

    Früher war ich immer fest der Meinung, dass Bowlingschuhe simpel zur Belustigung für Zuseher gedacht sind, bzw. um sich einen originellen Fußpilz zu gönnen, aber bei meinem letzten Besuch musste ich (fast) schmerzvoll feststellen, dass diese Fußbekleidung ebenfalls das Spiel teuflisch beeinflussen möchte.

    Man möchte doch meinen, diese extra angefertigten Latschen für eben diese fragliche Sportart sollten die tragende Person in der senkrechten Haltung belassen wollen - nichts dergleichen ist der Fall!! Befindest du dich nämlich in der hochkonzentrierten Situation des Kugel abfeuerns, kann es gut möglich sein, dass du flugs hinter deinem Glanzwurf auf garantiert unvorbereiteter Weise auf den Allerwertesten segelst.

    Auch hier ist der Grund schnell gefunden. Vermutlich war der Erfinder des Bowlens ein großer Michael Jackson Fan, denn einen Moonwalk auf dieser spiegelglatten Fläche mit profilfreien Sohlen ist ein Kinderspiel - gekonnt abzubremsen jedoch eine Kunst für sich.

Ohne sich diverse Verletzung zuzuziehen ist folgende Handhabung daher sicherlich die Beste (wenn auch nicht unbedingt die Eleganteste):

Stell dich breitbeinig mit Gesicht zum Ziel hin. Nimm die verhexte Kugel in beide, ja, beide Hände. Kontrolliere, ob du einen Minirock trägst (wäre das der Fall, setz dich hin und schau aus sicherer Entfernung zu).

Schwing das Wurfgeschoss gekonnt zwischen deinen Beinen in Richtung Bowlingbahn und achte darauf, dass deine Finger die Kugel nicht zu weit unten halten (sonst Vorsicht, selbst hier ist die Verletzunggefahr empörend hoch).

Lass den Zweitonner los und beobachte schweigsam das Ergebnis, damit du nach ungefähr fünf Minuten deinen Strike bejubeln kannst.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Bitte (zwei)mal ganz freundlich...

Normalerweise vergeht mit ziemlich schnell das Lachen, wenn ich einen A4 großen Brief von unserer Mietwagenfirma bekomme... die netten Mitarbeiter dort schreiben mir leider nie schnulzige Liebesbriefe oder sonst hübsche Zeilen, nein, sie schicken immer nur diese blöden Strafzettel weiter, weil sie sie selbst nicht bezahlen wollen.

Und ich armes (un)schuldiges Mädl kann ja auch nichts dafür, wenn die Leute mir immer so spritzige Autos (mit mindestens doppelt soviel PS als mein eigenes Wägelchen hat) geben. Ich mein, natürlich wird man dann dazu verleitet, ja direkt gedrängt, das Auto mal so richtig schön "einzufahren" und zu sehen, was der BMW oder ähnliches so zu bieten hat.

Anschließend die Erlagscheine einfach weiterzuleiten... ist im Grunde schon eine Frechheit ;).

Warum mir aber heute trotzdem zum Schmunzeln war? Ironie des Schicksals... Innerhalb eines Monats war ich zweimal Richtung Linz/Salzburg unterwegs um meine mittlerweile berühmt berüchtigten Workshops zu halten und fuhr doch glatt mit exakt derselben Geschwindigkeit (151 km/h... dürfte vorher abgebremst haben...) in das exakt selbe Radar... Zu dumm...

Für Interessierte oder Nachahmer, der Spaß kostet egal zu welcher Tageszeit leider immer 55 Euro.

Dienstag, 30. Juni 2009

Ja den kenn ich ... aber wie heißt der nochmal schnell

Vor einiger Zeit hat meiner Eins eine nette Community gefunden, die bereitwillig meinen Hunger nach Filmrästeln stillt, und das sogar so schön regelmäßig, sodass ich allmählich zum Movieprofi tendieren würde, wenn ich mir endlich mal mehr Blockbusters anschauen würde.

Auf www.filmquiz.de stellen diverse nette Menschen unterschiedlichste Excel gratis zum Download online, damit man sich so richtig schön "narrisch machen" kann, weil man von 300 nur knappe Hundert wieder erkannt hat.

Wenn die Rästelnden dann komplett in den Wahnsinn verfallen und in nächtlichen Stunden der Verzweiflung immer noch neben einen übervollen Aschenbecher, mit blutroten Augen und dem sechsunddreißigsten Kaffee an einem oder zwei... oder zwanzig Bildern hängen bleiben, dann weiß man ... dass man eindeutig zu wenig fern sieht, aber zuviel vorm PC hockt ;).

Samstag, 14. März 2009

Die magische 50er-Grenze!!!

Meine Damen ... meine Herren ... es ist soweit. Das liebe Konnylein hat die magische 50er-Grenze endlich überschritten und darf nun das Ergebnis in vollen Zügen feiern!!

Zugegeben, es war teilweise echt hart, wenn gewisse Leute vor einem eine Eitrige, eine Pizza, ein Dürüm, einen Big Mac, einen Donout oder sonst was verdrückten und ich sabbernd daneben stand... schließlich bin ich, wie jeder wohl weiß, kein Kostverächter.

Auch der ganze Sport war anfangs ja komplettes Neuland für mich. Ich fand damals ja schon Stiegen steigen in den ersten Stock (inkl. Mezzanin) als Hochleistungsport!! Und weil meiner Einer wie gesagt, nein zu Bewegung sagte, wurden natürlich selbst besagte Stufen gemieden.

Angefangen hat alles beim berühmten Zanoni & Zanoni. Rasha, meine Ehefrau, beste Freundin, Arbeitskollegin & Urlaubsvertretung und ich klügelten einen unglaublich gefinkelten Plan aus: Zanoni ist gestrichen, und wenigstens einmal in der Woche Obst. Kein Scherz, das war mein erster Schritt... man muss es langsam angehen... Crashdiäten bringen rein gar nichts auf lange Zeit!

Tja, meine Ehefrau wurde nach dem ersten kleinen Erfolgen natürlich sofort ehrgeiziger und stellte mit der Zeit immer mehr Regeln auf... langsam und schleichend schleichend, sodass die liebe Konny damit leben konnte. Und wollte das Opfer nicht, so gab's eins auf die Finger - egal ob wir beim Zielpunkt, im Kra Kra, beim Dönerstand oder bei McDonalds waren. Oberstes Gesetz war - horch auf die Frau und kümmer dich um die Bewegung...

Anfangs wurde noch ein Auge zugedrückt... "Zu Fuss nach Hause spazieren" galt als Sporteinheit und im Pool plantschen wurde ebenfalls als Leistung "anerkannt". Irgendwann akzeptierte Rasha jedoch selbst das gestellte Beisweisfoto (mich am Hometrainer) nicht mehr und ich musste wirklich ran.

Die Devise lautete: Konny, einen Tag in der Woche machst du Sport - aber einen, der den Puls höher als schlappe 100 treibt ;). Kurzerhand wurde von meiner Wenigkeit der Montag ins Auge gefasst - am Wochenanfang ist man schließlich am Meisten motiviert (dachte ich zumindest).

In der ersten "Sturm und Drang"-Zeit begab ich mich ins städtische Bad... brav meine Runden ziehen, aber die sch... Öffnungszeiten der Bäder brachten meinen Puls meist vor und nach dem Schwimmen auf schwindelige Höhen... hetzt ihr mal quer durch die Stadt, wenn man noch knappe 10 Minuten vor dem letzten Einlass hat.

Irgendwann fiel mir dann in meiner Stiege ein Aerobic-Stundenplan auf. Montags gabs "Bauch, Bein, Po spezial". Das Spezial machte mich zwar skeptisch, aber was sollte mir schon passieren... der Fitnessraum ist gleich bei mir im Unterschoß... in den Aufzug zurückrobben und in den 3. Stock heimwärtskriechen würde ich sicher noch hinbekommen.

Nach einer nie endenden, schmerzvollen und seeeeehr bewegungsreichen Stunde brauchte ich erst einmal gefühlte drei Stunden um mir überhaupt wieder bewusst zu werden, dass meiner Einer noch Beine hatte... Dieses Herumgehopse hat's sowas von in sich... ich war knapp davor einen Rollstuhl zu ordern...

Meine Trainerin, eine Russin, hatte den selben Eindruck wie das liebe Konnylein... so schnell werden wir uns nicht wieder sehen - vorausgesetzt ich würde es jemals bis zum Lift schaffen. Aber der nächste Montag stand an - und Rasha kannte kein Pardon - ich musste wieder hin.

Nach ungefähr drei Monaten war ich dann so weit, dass ich das Aufrappeln nach dem Training auf knappe 10 Minuten reduzieren konnte... Tot war und bin ich trotzdem immer noch nach dem Prozedere.

Mittlerweile bin ich aber Stammgast - Montag, Donnerstag, Samstag (und Sonntag, wenn die Klebestreifen auf meinen Augenlidern um die unchristliche Zeit, 9:30 Uhr, halten) sind meine fixen Termine, die sein müssen. Ok, donnerstags pfuscht mir meist das Volleyball dazwischen ;).

Nebenbei hab ich mich dann auch zum Mountainbiken von meinem lieben Herrn Papa überreden lassen - wenn man mal das Fluchen und die Schmerzen in den Oberschenkeln und Hintern weglässt ist es wirklich zum Süchtig-werden.

Meine Wenigkeit neigt glücklicherweise zu diversen Süchtelein, deswegen kann ichs gar nicht mehr erwarten, bis es endlich wieder Bikerwetter gibt ;). Inzwischen gehört der Jauerling & CO auf meine "Abgehakt-Liste" und irgendwann bezwing ich, wie mein Vater, auch mal den Großglockner - bin (halb) wild entschlossen und (fast) nicht aufzuhalten. Naja, "schau ma mal" ;).

Drei Jahre mussten vergehen bis meine Wenigkeit endlich der geduldigen, resoluten und standhaften Rasha das Dienstzeugnis aushändigen und sie auf das nächste Opfer loslassen konnte. Natürlich wurde kräftig mit guten Freunden gefeiert - das haben wir uns alle verdient ;):

Ich möchte mich an der Stelle noch einmal ganz lieb bei meinem Mädi bedanken: Niemand Anderer hätte solche Todesblicke, Fingerklopfer, Predigten, Appelle und Überredungskünste besser und teilweise auch manipuliernder hinbekommen als sie. ;)

Mittwoch, 25. Februar 2009

Stress beim Schi fahren

Spät aber doch kommt der Bericht vom letzten Schi fahren.

Hätte ja nie gedacht, dass dieser Sport so stressig sein kann, bzw. dass sich sieben Leute so schön in Grüppchen aufteilen können, dass die liebe Konny so ziemlich jeden hinterher hetzt.

Da hätten wir mal die ungarische Naturtalent-Spaßgruppe bestehend aus meiner lieben Mitbewohnerin Zuzu und ihren Freund Csaba.

Kurze Gruppennamenanalyse gefällig? Ungarisch dürfte klar sein... Zuzu kommt ja bekanntlich aus Ungarn und ihr Freund studiert in Budapest. Naturtalent ganz klar - Csaba stand an dem Tag unglaublicherweise erst das zweite Mal auf Schiern und brach sich trotzdem weder ein Schlüssel-, noch sonst irgendein Bein. Spaßig war es bei den Zweien sowieso die ganze Zeit, allein schon wegen Zuzu's Outfit, das mal wieder spektakulär war.

Die einzigartige Haube ist ja schon vom Artikel "Eine Mitbewohnerin zum Knutschen" bekannt und ausreichend beschrieben worden. Hinzu kam nun eine quietschgelbe Schihose (sehr praktisch, wenn man nach den Beiden Ausschau hielt) und - klar - knallrote Kniestrümpfe, die man aber leider leider auf der Piste nicht zu Gesicht bekam; passend übrigens zu den roten Handschuhen (soviel Abstimmung muss schon sein).

Neben ungewollten Kurzbesuchen im Tiefschnee, ausgefallenen Stürzen und unglaublicher Motivation den Tag auszunutzen tigerte das Team (fast) rast- und rauchlos die Pisten runter.

Als nächstes folgten die orangen, backfrischen und ausgekochten Pistenraudis in Endausbildung - kurz Petra & Rasha. Nachdem sich Rasha ein topmodisches neues Schioutfit zugelegt hatte, gehört sie nun definitiv fix zu den Schifahrern Ich bin ja soo stolz auf mein Mädl...

Aber so langsam kommt die Pistens.. aus ihr raus, denn die Frau ist schon so zügig unterwegs, dass ich mich nicht einmal nach den anderen umsehen konnte, als sie schon wieder unten und mit dem Schlepper (her special friend) bergauf unterwegs waren.

Es kam nicht nur ein Mal vor, dass ich auf einen Pfiff vom Lift reagierte und die beiden Mädls quietschfidel bereits ein weiteres Mal den Berg erklommen.

Schilehrerin Petra läutete sogleich die nächste Lehrstunde ein und lehrte Rashinashi das Fahren mit Schistöcken. Dem Unterricht konnte ich nur beipflichten, denn mit der Zeit wird das "Rasha antauchn" auf der Geraden ein bissal anstrengend. Andererseits hat es immer so herzig ausgesehen, wenn meine Frau tapsend in zwei Zentimeter-Schrittchen vorwärts "grinste" (was Zuzu übrigens auch gerne macht).

Die letzte und mit Abstand schnellste und eleganteste Gruppe waren die begnadeten Pistenwedler ohne Repeat- oder Slow-Motiontaste, weil man sie kaum sehen konnte, wenn sie an einem vorbei flogen.

Hier ist die Rede von Harald und Thomas, wobei Letzterer sogar noch eine unvergleichliche Zugabe brachte, als er eine Schneewolke unvergleichbarer Art drauflegte. Aufgrund des Schneetreibens (inkl. starker Wind von süd-südost) übersah besagter Herr nämlich den angeforenen Tiefschnee am Rand der Piste und überschlug sich gleich mehrmals frontal.

Verletzt hat er sich glücklicherweise nicht, zumindest blieb es bei einem ertragbaren Schmerz, der im rechten Bein lokalisiert wurde. Gleichzeitig präsentierte er sich mit weißer Augenbraue und einem gewaltigen Vorrat an Schnee in allen Taschen... meine Herren... so einen Sturz habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Jo, und zum Schluss kam ich armer Tropf, der versuchte mal da, mal da anzudocken. Leider gestaltete sich das als sehr abenteuerlich, nervenaufreibend und - natürlich - dramatisch, da ja jedes Grüppchen ein anderes Tempo vorgab - somit verbrachte ich die meiste Zeit mit suchen, staunen, loben, holen, schieben, stützen und lachen. Einfach herrlich - hoffentlich machen wir das bald wieder ;).

Donnerstag, 15. Januar 2009

Schi fahren ohne Rausschmiss

Anscheinend hat mir niemand die Daumen gedrückt, denn Petra, Harald & ich sind wieder einmal NICHT in den Genuß gekommen, Rasha aus dem Schlepplift fliegen zu sehen. Was seid ihr für Egoisten?!

Aber ok, dafür (oder erst recht deswegen) hatten wir eine Mordsgaudi auf der Piste. Rasha hat eine neue Art des Schi fahrens entdeckt: Das Rückwärtsschildkrötenprinzip

Es läuft wie folgt ab: Die Frau macht zuerst ein paar Schwünge, erntet großen Beifall, bleibt aber nicht stehen, sondern dreht sich um die Achse, fährt ein paar Meter rückwärts und landet dann auf ihren Allerwertesten bzw. ihren Rücken. (Wir haben jetzt auch extra eine Anti-Rückwärtsschildkrötenprinzip-Schijacke gekauft, die unten alles abdichtet). Es ist faszinierend.

In meinen 22 Jahren auf Schiern habe ich noch nie so eine elegante Art des Stürzens erlebt.

Leider konnten wir uns dennoch sonst wenig an ihr erfreuen, da das Mädl immer besser wird. Sie macht bereits richtige Schwünge und lässt so manche blaue Piste alt aussehen - wenn man die kleinen Knirpse außer Acht lässt, die an uns vorbeigerast sind.

Nein, ernsthaft. Es war ein wunderschöner Tag am Unterberg. Ich hätte nie gedacht, dass ein so schönes Schigebiet (für Familie und Anfänger) so unbekannt bleiben kann. Es gab angenehmen Pulverschnee mit Sonnenschein bei -4 Grad, die sich durch meine ganzen Schichten (oben hatte ich um die fünf oder sechs an) wie 20 Grad anfühlten.

Die Preise sind lobenswert. Ein Tee um 1,80, ein Schnitzi um 7,90 und für die Tageskarte blätterten wir auch erträgliche 24 Euro hin.

Das Einzige, dass ich der armen Rashi Nashi nicht mehr zumuten möchte, ist die Abfahrt zum Parkplatz (man wird mit einem Bus zum eigentlich Schigebiet verfrachtet). Für Fortgeschrittene stellt sie kein Problem dar, aber eine durchgehende blaue Piste ist sie definitiv nicht.

Meinen Respekt an den Lockenschopf, dass sie es trotz Müdigkeit, Stürzen, Steilhänge und Menschenmassen (nur bei der Talfahrt... sonst waren sie schön am Berg verstreut) selbstständig da runter geschafft hat.

Mitbewohnerin zum Knutschen

Normalerweise schreibe ich ja nicht unbedingt gezielt über eine Person, aber ich glaube hier muss meine Wenigkeit mal eine Ausnahme machen ;).

Besagte Dame ist nämlich meine modebewusste Mitbewohnerin Zuzu (siehe vortreffliches Bild). Ihr Geschmack was "Daheim-Bekleidung" angeht ist wirklich sensationell. Abgesehen davon, dass sie eine ausgezeichnete Köchin was Suppen und dergleichen angeht, ist meine Zuzuki immer für einen Lacher zu haben.

Dieses Outfit kam übrigens deswegen zustande, weil in der Wohnung Rauchverbot herrscht und wir uns für den kalten Balkon wappnen wollten.

Zsuzsa trägt hierzu eine bequeme unauffällige, pinke und vor allem trendige ...ääh ... Turnhose mit dazu passenden grün gestreiften Socken.

Die Patscherl sind natürlich selbst gemacht, ich weiß leider nicht mehr von welcher Verwandtschaft sie diese geerbt bzw. geschenkt bekommen hat. Ich muss aber dazu sagen, dass sie unheimlich bequem sind.

Der braune Pulli ist zwar etwas schlicht - hätte eine lebendigere Farbe vertragen können - aber mit einem schätzungsweise Lammfell durchaus für kalte Temperaturen geeignet.

Als i-Tüpfelchen rundet meine Freundin ihr Ensemble mit einer unikaten Haube ab. Die Bommel eignen sich vorzüglich um sich anzumelden, indem man gefühlvoll daran zieht. Auch weiß Zsuzsa gleich von welcher Seite sie angesprochen wird, da die Haube gleich über drei Andockstellen verfügt.

Im Grunde will ich mit dem Beitrag nur sagen. Zuzu - es wird nie langweilig mit dir ;)

Freitag, 9. Januar 2009

Weil Schi foahrn is des leiwandste...

Und wieder geht's ab auf die Piste. Diesmal mit Rashi Nashi, Petra & Harald.

Meiner Einer ist ja schon gespannt auf das Schigebiet. Morgen fahren wir ins nicht allzu bekannte Unterberg. Ich zumindest kenne es noch nicht - aber das wird sich ja bald ändern ;).

Die Pisten scheinen zu passen. Auf jeden Fall sind sie perfekt für unser Rashi-Schihäschen, denn sie bevorzugt als Frischling natürlich die blauen Strecken. Es ist kaum zu glauben, aber das Mädl stand erst zweimal (einmal Semmering, einmal Hochkar) auf den Brettern und "raste" am 2. Nachmittag schon unwissend eine Rote runter.

Auch vorm Schlepper macht sie buchstäblich nicht halt. Auf meine Anweisungen "stell dich hin, halt dich am Bügel fest, lass dich ziehn und schmeiß ihn oben weg" hin, schmiss es sie selbst beim ersten Mal nicht raus. Unglaublich! Vielleicht hätte ich ihr sagen sollen, dass das so im Grunde üblich sein sollte. Auch wenn es nur zur Belustigung meiner Eins sein sollte.

Die Kamera wird also schon brav aufgeladen und Fotos werden natürlich wieder online geschalten. Ich hoffe ja insgeheim auf einen schönen Rausschmiss aus besagten Schlepper, aber wir befürchten, das wird auch diesmal nicht passieren.

Drückt mir fest die Daumen... natürlich für schönes Wetter und viel Schnee - wofür sonst... ;)

Sonntag, 4. Januar 2009

Retourgeld mal anders

Zuzu und ich waren mal wieder in Wien unterwegs... um genau zu sein - wir schlenderten gerade gemütlich vom Floridita zu unserem netten Luca, der schon auf uns wartete. Aber unserem Grüppchen gingen die Ziggis aus und da musste natürlich Nachschub her - auch wenn in meinem Auto selbstredend Rauchverbot herrscht (passe mich dem neuen "albernen" Rauchergesetz klar an) ;).

Meiner Einer wurde gezeigt, dass die "blauen Pall Mall" schön günstige 3,35 Euro kosten... also wurden auch die, nachdem wir unser Kleingeld zusammen gekratzt hatten, von meiner Freundin gekauft.

Mir wäre es ja gar nicht aufgefallen, aber Zuzu meinte plötzlich, dass die Pall Mall Packung auch ein "Überraschungsei" sei... abgwandelt, aber doch, denn auf die Verpackung war penibel ein 5 Cent Stück geklebt worden.

Im ersten Moment (natürlich nur für Bruchteile von Sekunden) waren wir uns nicht ganz sicher, ob das ein Weihnachtsgeschenk vom Trafikanten sein solle oder was auch immer.

Nachdem wir mehrere witzige Ideen hinter uns gelassen hatten, kam man zum Schluss, dass beim Retourgeld genau 5 Cent fehlten.

Anscheinend ging dem Automaten regelmäßig das bronzene Ding aus und der Verkäufer hat sich so Abhilfe geschaffen.

Die Idee ist total witzig... wer sie auch mal nachvollziehen möchte: Der Automat ist in einer Seitengasse von der Kärtnerstraße (da wo der erste H&M - vom Stephansplatz aus - ist).

Sachen gibts ;).

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Ich bin ein Southpark girl!!

Vor ungefähr einem Jahr haben wir angefangen eine gewisse "Wall of Fame" aufzubauen.

Natürlich nicht mit einfachen Portraits, peinlichen Schnappschüssen, uralt Passfotos oder sonstigem Einfallslosem. Nein - wenn du bei UNS gut angekommen bist und ein wenig Glück hast, dann wirst du von uns "southparkisiert"!

Ein riesiger Southpark Fan bin ich ehrlich gesagt nicht unbedingt, aber es ist zu komisch, wenn man sich selbst dann als kleines 2D-Mädl sieht.

Die Auswahl ist echt riesig und wird selbst jetzt noch immer größer. Und was das Allerbeste daran ist - es ist gratis! Man muss sich nirgends registrieren, anmelden, Newsletter ertragen oder sonst was.

Mein Geheimtipp für euch: Vergesst das "Zeug" nicht ;) und viel Spaß damit:
http://www.sp-studio.de/

Dienstag, 2. Dezember 2008

Warum 16 Euro Leben retten können...

Als ich meine sieben Sachen für Barcelona packte, dachte ich natürlich an bequeme Schuhe. Dumme Nuss wie ich bin, meinte ich, dass Ballerinas schon ausreichen würden - schließlich latsch ich mit denen auch öfters quer durch Wien und hatte nie Probleme ... und dann kam Spanien.

Am ersten Tag war es ja noch ganz angenehm. Meine High Stiefel hatte ich getrost zu Hause in Zuzus Obhut gelassen, was sollte mir dann schon großartig passieren. Nun ja, quer durch Wien laufen für zwei oder drei Stunden dürften mit Ballerinas kein Problem sein, aber nach schätzungsweise sechs Stunden lehnten sie sich doch tatsächlich gegen meine Füße auf - aber WIE!! Sie zettelten einen regelrechten Krieg an, in dem sie keine Gefangenen nahmen ...

Natürlich dokumentierte meiner Einer brav die Qual (siehe Bild). Ich muss zugeben, es sah schlimm aus... und es fühlte sich genau so an!! Abgesehen davon, dass meine mittlere Zehe am linken Fuss sowieso seit einer durchtanzten Nacht (in 10 cm hohen Absätzen - ehrlich, kein Scherz) vor einem Monat (!) taub war, aber das ist eine andere Geschichte, taten mir zumindest alle anderen höllisch weh.

Stur wie wir aber sind, gingen wir dennoch mindestens dreimal bei einem gewissen Geschäft vorbei, das erlösende Turnschuhe verkaufte... Wie konnten mir das meine geliebten Treter nur antun!

Am dritten Tag hatte meine Wenigkeit dann endlich die Schnauze voll, bzw. die Füße so wund, dass ich mich in besagten Shop begab und - zugegebenermaßen qualitativ minderwertig, aber dennoch sooo unheimlich bequeme - Sneaker leistete, dass mich der Preis spöttisch anlächelte, ja gar auslachte.

Tja, was soll ich sagen. Frauen müssen manchmal einfach Schmerzen haben, um zu erkennen, wie leicht man sie im Endeffekt doch beseitigen kann ... mit 16 Euro ...

Mittwoch, 19. November 2008

Graffiti.. bitte nur am Haustor

Am Anfang fiel es mir gar nicht weiter auf... wer schaut auch schon wo genau "die Jugend von heute" ihre Schmierereien (komisches Wort) drauf kritzeln.


Je länger man aber durch Barcelona streift kann man doch die "gute" Erziehung der Spanier sehen, denn komischerweise habe ich keine einzige Wand mit einem, wenn auch noch so kreativen, Graffiti verziert gesehen... nur die Haustore oder Rollläden.

Und selbst die sind in den meisten Fällen geschmackvoll oder sogar passend. Man sehe sich nur die verblüffende Ähnlichkeit zwischen dem Tor und meinem Kulturbeutel... faszinierend.

Witzigerweise kamen mir die Tore wie riesige eingerahmte Bilder vor - und es war alles Mögliche dabei. Angefangen von unleserlicher Volksschulgekritzel bis zu interessanten Sumoringern, die drollig auf den Namen Hamsterloco hörten.

Auch wenn er dich noch so finster angucken, so versprüht Hamsterloco doch einen gewissen Charme an Originalität.

Mich würde ja interessieren, ob die Strafen bei Graffiti auf Hauswänden in Spanien wirklich so extrem hoch sind, die Leute dort unten einfach noch Respekt vor Eigentum Anderer bzw. Geschichte und Kultur haben, oder die Spanier jede Woche die ganze Stadt neu streichen...

Dienstag, 18. November 2008

Barcelona - ein Traum von einer Stadt (Part 1)

Jeder, der schon mal in Barcelona war, wird mir zustimmen, dass die Küstenstadt eines der schönsten Fleckchen in Europa ist (weltweit kann ich nicht sagen - dafür war ich einfach noch zu selten auf einen anderen Kontinent ;) ... ).

Somit wird auch ein einziger (wenn auch laaanger) Beitrag natürlich nicht reichen, um all die Kleinig- und Verrücktheiten, Eindrücke und Erlebnisse unterzubringen.

Meiner Eins wird sich daher Eintrag für Eintrag durcharbeiten - ob ihr wollt oder nicht ;). In diesem kommt aber nur mal ein grobes Fazit: "Ich will wieder hin, ich will wieder hin!!!"

Samstag, 8. November 2008

Barcelona, wir kommen!!!

Nach laaanger Reisepause gehts endlich wieder mit dem Flieger in andere Gefilde - nach Barcelona um genau zu sein. Meinen letzten Urlaub außerhalb der Grenzen vom (eh schönen) Österreich liegt schon gute 2 1/2 Jahre zurück, deswegen wird es höchste Zeit, dass das kleine Konnylein wieder auf Entdeckungstour geht.

Diesmal wird sich aber die Städtereise "lässig" abspielen. Mein letzter in London war zwar auch nur 4 Tage, aber was Zuzu und ich da alles gemacht, gesehen und getrieben haben... meiner Eins brauchte eine Woche zu Regeneration. Es war super, keine Frage... aber eben auch anstrengend.

Herta, meine Reisekomplizin und ich haben uns vorgenommen, uns hauptsächlich auf Shoppen und Sightseeing zu fokusieren. Klar - ein typischer Weiberurlaub - und, ja, ich brauch und will das jetzt ;).

Die "La Rambla" ist da genauso fix eingeplant, wie die Sagrada Familia, den Springbrunnen von Montjuic, die Strandpromenade und und und...

Wir haben auch den Vorteil, dass heuer komischerweise alle möglichen Freunde und Bekannte in der Traumstadt waren und uns so einige Insidertipps geben konnten. Ob handgefertigte Skizzen auf Notizblöcken oder Reiseführer, wie wir am Besten die U-Bahn nützen sollen - ich musste mich so gut wie gar nicht erkundigen ;) - sehr praktisch. Danke daher an Alle, die mir ihre Tipps zugesteckt haben.

Mehr will ich jetzt noch gar nicht sagen - ein ausführlicher Bericht erfolgt sowieso nach meiner (hoffentlich sicheren) Rückkehr aus dem Land der Tapas und vieles vieles mehr.

Adiós und hasta luego!